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SecurityIT-Sicherheit unterwegsAuf Reisen werden Sicherheitsstandards, die sonst peinlich eingehalten werden, oft etwas laxer gehandhabt. Doch auch unterwegs lauern Schadprogramme und Hacker.Wie konnte das nur passieren? Offensichtlich hatte einer der Mitarbeiter von seiner Geschäftsreise einen Virus mitgebracht. Nein, die Schweinegrippe war es nicht, aber für das Netzwerk der Firma war der eingeschleppte Schädling mehr als nur ein lästiger Parasit. Bei der Suche nach dem „Infektionsweg“ wurde man beim PDA des Mitarbeiters fündig: Über die aktivierte Bluetooth-Schnittstelle war der Computervirus wohl eingedrungen und hatte sich dann im Netz breitgemacht. Drahtlose Schnittstellen im Auge behaltenGrundsätzlich gilt auf Reisen: Handys und Notebooks sollten nur dann eingeschaltet sein, wenn sie auch tatsächlich genutzt werden. Vorsicht ist speziell bei drahtlosen Schnittstellen wie Bluetooth geboten. Über sie können schnell und unbemerkt unerwünschte Inhalte wie Viren oder Würmer übertragen werden. Deshalb sollten diese Schnittstellen deaktiviert sein, wenn sie nicht akut benötigt werden. Auch bei Kommunikationseinrichtungen in Hotels ist vorausschauende Vorsicht besser, als nachher den Schaden zu haben: Scheuen Sie sich nicht, vor der Nutzung hoteleigener Hotspots nach dem Sicherheitsniveau zu fragen. Bei hohen Sicherheitsansprüchen – zum Beispiel wenn man von unterwegs auf das Firmennetzwerk zugreifen muss – empfiehlt sich auf jeden Fall der Einsatz eines so genannten Virtuellen Privaten Netzwerks (VPN). Bei Virtuellen Privaten Netzen (Virtual Private Networks, VPNs) handelt es sich um Computernetze, die das Internet oder sonstige öffentliche Netze für die Datenübertragung nutzen. Zwischen den miteinander kommunizierenden Partnern wird durch eine hochsichere Verschlüsselung ein von anderen nicht einsehbarer „Datentunnel“ hergestellt, durch den die Übertragung auch vertraulicher Daten sicher erfolgen kann. Virenschutz, Firewall und PasswortAuf allen mobilen Endgeräten, die Sie auf Reisen einsetzen, sollten eine Firewall und ein Antivirenschutz installiert sein. Und diese Schutzprogramme – dies wird oft vernachlässigt – sollten unbedingt auf dem neuesten Stand sein. Wenn irgend möglich sollten Firewall und Antivirenschutz also auch auf Reisen regelmäßig aktualisiert werden. Ganz selbstverständlich sollte sein, dass der Zugang zu Ihrem Handy, dem Notebook oder PDA mit PIN-Code beziehungsweise Passwort gesichert ist. Einen zusätzlichen Schutz bieten Programme, mit denen sich die kompletten Daten auf der Festplatte des Notebooks oder auf dem PDA verschlüsseln lassen. Bei einem entsprechenden Sicherheitsniveau sind diese Informationen dann für Datendiebe unerreichbar, selbst wenn das Gerät bei einem Diebstahl entwendet wird. Das schützt Sie allerdings nicht vor dem Verlust Ihrer Daten. Um dem vorzubeugen, sollten Sie auch unterwegs regelmäßig Sicherungskopien auf CD oder USBStick anlegen. Nicht vergessen, auch diese Medien durch entsprechende Maßnahmen (Zugangspasswort, Verschlüsselung) zu sichern. Und natürlich sollten diese Backups auf keinen Fall zusammen mit dem Notebook aufbewahrt werden. |
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