Aktuelle Studie
Kommunikations-schwachstellen
Kleine und mittlere Unternehmen mit 100 Mitarbeitern verlieren bis zu 524.569 US-Dollar pro Jahr aufgrund von Kommunikationsbarrieren und Wartezeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Siemens Enterprise Communications bei SIS International Research in Auftrag gegebene Studie. Kommunikationsbarrieren und Wartezeiten führen zu höheren Betriebskosten, unzufriedenen Kunden und Wettbewerbsnachteilen.
Die Nutzung von Kommunikationstechnologie zur Erhöhung der Produktivität sowie aus Gründen der Innovation nimmt in kleinen und mittelständischen Unternehmen stetig zu. Die Verbreitung unterschiedlicher, parallel genutzter Kommunikationstechnologien zwingt jedoch zum Einsatz zahlreicher verschiedener Geräte, Tools und Anwendungen. Dies führt zu Kommunikationshindernissen und Wartezeiten. Die vorliegende Untersuchung basiert auf Erfahrungen, die kleine und mittlere Unternehmen in acht Ländern, in acht verschiedenen Branchen mit bis zu 400 Mitarbeitern im Tagesgeschäft gemacht haben.
Ineffiziente Teamkoordination
68 Prozent der Befragten äußerten, dass sie bei der Koordination der Kommunikation zwischen Teammitgliedern mit Schwierigkeiten konfrontiert werden, wodurch das Team nicht schnell genug auf Kundenanfragen reagieren kann. Darüber hinaus verbringen sie im Durchschnitt 3,7 Stunden pro Woche damit, die Kommunikation zwischen den Teammitgliedern zu koordinieren bzw. sich mit Problemen wie mangelnde Erreichbarkeit zu beschäftigen. Dies behindert die Effizienz des Teams bei der Erreichung der Ziele und der Einhaltung von Fristen.
Warten auf Informationen
68 Prozent aller Befragten sind von Verzögerungen im Arbeitsprozess aufgrund des Wartens auf Informationen betroffen, die sie mehrmals und über verschiedene Mittel angefordert haben. Die durchschnittliche Wartezeit pro Woche und Mitarbeiter beträgt 3,5 Stunden. Dies stellt einen erheblichen Zeitaufwand dar, bevor überhaupt mit der eigentlichen Aufgabe begonnen werden kann, und wirkt sich negativ auf wichtige Geschäftsprozesse aus.
Unerwünschte Kommunikation
Unerwünschte Kommunikation, wie unwichtige Anrufe oder Nachrichten, ist eine der am häufigsten vorkommende Schwachstelle. 77 Prozent der Befragten erklärten, dass sie im Durchschnitt mehr als zwei Stunden in der Woche mit unerwünschter Kommunikation beschäftigt sind. Diese Unterbrechungen führen zu Ablenkung und Störung des Arbeitsflusses, was wiederum eine niedrigere Produktivität und die Nicht-Einhaltung von Fristen nach sich zieht.
74 Prozent der Befragten sagten, dass sie durchschnittlich 3,3 Stunden pro Woche damit verbringen, negative Rückmeldungen und Beschwerden von Kunden entgegenzunehmen. Häufig ist der Grund dafür, dass der Kunde das Unternehmen nicht rechtzeitig erreichen konnte.
Fazit
40 Prozent einer Arbeitswoche werden für diese Kommunikationsschwachstellen in Anspruch genommen. Zu beachten ist außerdem, betont die Studie, dass die meisten der Befragten in Kundenkontakt stehen bzw. leitende Positionen innehaben. Die negativen Auswirkungen auf wichtige Geschäftsprozesse, neue Umsätze und Kundenzufriedenheit sind deutlich erkennbar.
Lösungsstrategie Unified Communications
Der Einsatz von UC-Produkten nimmt zwar mehr und mehr zu. Allerdings nutzen derzeit fast 60 Prozent aller kleinen und mittleren Unternehmen noch nicht die Vorteile einer Unified Communications-Lösung. Hier liegen also noch beachtliche Ressourcen zur Optimierung der Unternehmenskommunikation und damit auch zur Stärkung der Wettbewerbsposition. |